Paul Watzlawick – Anleitung zum Unglücklichsein

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Dr. Yuval Harari – Eine kurze Geschichte der Menschheit

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Badische Zeitung

Yuval Noah Hararis erstaunliches Buch „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ räumt mit einigen Vorurteilen auf.

[…]Auch wenn es ein Telos der Geschichte bei Harari selbstredend nicht gibt, ein Zug zur Vereinheitlichung ist unübersehbar: politisch als Drang zum Großstaat, rechtlich als Akzeptanz der Menschenrechte und kulturell zum Imperium von Coca Cola. Entscheidender Motor der Geschichte sei aber die Rückkopplung zwischen der modernen Wissenschaft und den Zielgebern Politik, Wirtschaft und Religion. Die Europäer gewannen die Welt durch Neugier, Entdeckungs- und Eroberungsdrang, vor allem aber durch die einmalige Ménage à trois von Kapital, Politik und Wissenschaft.[…]

[…]Der Mensch von morgen, prognostiziert Harari, dürfte mit der aktuellen Gestalt kaum mehr Ähnlichkeit haben und seinen omnipotenten Götterträumen bedrohlich nahe kommen: Die Zukunft gehört den Cyborgs. Was soll’s: Der Mensch ist für diesen Autor alles andere als die Krone der Schöpfung. Die bisweilen sarkastische Kühle, mit der Harari seinen fernen Blick über die Weltläufte schweifen lässt, macht bei aller Brillanz bisweilen frösteln – trotz seiner Sympathie für die leidende Tierwelt. Zwischen Religion und Ideologie macht er nicht den geringsten Unterschied. Begriffe wie „humanistische Ideologie“ für den Nationalsozialismus (der neue Mensch im Zentrum) befremden hochgradig. Trotzdem ist dieses Buch in hohem Maß inspirierend.[…]

Wikipedia über den Autor

Georg Büchner – Der hessische Landbote

Zwischen Amok und Alzheimer: Zur Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus

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Über den Author

Dazu nachdenkenseiten.de :

[…]An vielen Erscheinungsformen weist Eisenberg nach, wie die im Namen des Neoliberalismus vorangetriebene Deregulierung von Sozialstaat, Wirtschaft und Gesellschaft mit einer psychischen und moralischen Deregulierung einhergeht. Die Markt- und Kapitallogik räumt nicht nur alle ihren expansiven Drang behindernden äußeren Barrieren und Kontrollen beiseite, sondern auch die im Inneren der Menschen. Der flexible Mensch soll alle Bindungen und Hemmungen ablegen, damit er zu allem fähig werde. So ist es denn auch. Man kann offensichtlich nicht beides zugleich haben: den hochflexiblen, wendigen, allseits anschlussfähigen Menschen und einen Fundus von in der Person fest verankerten handlungsleitenden Normen und Werten. Wer unter der Ägide des losgelassenen Marktes aufwächst, lernt, Normforderungen auf jenes Minimum zu reduzieren, das gerade noch vor strafrechtlicher Verfolgung schützt. Wer im Kampf um Erfolg sittlichen und moralischen Normen gerecht werden möchte, muss private Standortnachteile und einen rapiden Verfall des Kurswerts seiner Ich-Aktien in Kauf nehmen. (49) Es bildet sich ein Sozialcharakter heraus, der sich daran gewöhnt hat, die Verhaltensanforderungen des flexiblen Kapitalismus als unhinterfragte, naturwüchsige Vorgaben zu akzeptieren; der offen ist für ständige berufliche und örtliche Veränderungen und vor allem: der süchtig und gern konsumiert, was die Werbung ihm an Bedürfnissen suggeriert.[…]

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